Digitale Wirksamkeit

KI und Automatisierung so einsetzen, dass Arbeit leichter wird und der Mensch im Mittelpunkt bleibt.

Werkzeuge wirken, wenn der Alltag mitzieht.

KI und Automatisierung sollen Arbeit erleichtern. Damit das im Alltag ankommt, müssen drei Dinge zusammenkommen: reale Abläufe, klare Verantwortung und menschliche Urteilskraft.

Die Werkzeuge selbst ändern sich oft weniger, als man denkt. Was sich ändert, ist die Art, mit ihnen zu arbeiten: welche Fragen man stellt, was man abgibt und was beim Menschen bleibt. Viele Organisationen unterschätzen, wie viel Zeit darin steckt, weil niemand weiß, an welcher Stelle KI wirklich hilft und wo ihre Grenzen liegen.

Gleichzeitig erzeugt KI Druck. Menschen fragen sich, ob sie ersetzt werden und wem ihr Wissen noch gehört. Wenn Führung das nicht aufgreift, gehen die Gewinne in Unsicherheit verloren. Und wer neue Werkzeuge ohne ein klares Wozu einführt, bekommt, was viele aus der Pandemie kennen: moderne Software, benutzt wie ein Faxgerät.

Deshalb setzen wir bei den Abläufen, den Menschen und der Führung an. Wir finden mit euch die sinnvollen Einsatzfelder, entwickeln erste Lösungen gemeinsam mit den Beteiligten und befähigen eure Teams, digitale Werkzeuge sicher und selbstständig zu nutzen. Die Routinearbeit geht an die Maschine, und die gewonnene Zeit geht in die Arbeit, für die es Menschen braucht.

Dabei hilft uns unsere Geschichte: Lasse Rheingans und seine Teams haben über 20 Jahre lang Digitalisierungsvorhaben konzipiert, gestaltet, umgesetzt und betreut, vom lokalen Mittelstand über Online-Marktplätze bis zu internationalen Plattformen. Diese Erfahrung mit Technologie, Tools, Automatisierung, KI und Prozessen denken wir bei jedem Schritt mit. Davon profitiert ihr vom ersten Gespräch an.

Mona von Rheingans im Gespräch

Kommt euch das bekannt vor?

Einzelne experimentieren mit KI, das Wissen bleibt bei wenigen Personen.

Es gibt viele Ideen, aber keine Prioritäten.

Tools wurden eingeführt, ohne Abläufe und Verantwortlichkeiten zu klären.

Führung, Fachbereiche, IT und Datenschutz arbeiten mit unterschiedlichen Erwartungen.

Mitarbeitende sind neugierig, unsicher oder beides.

Erste Automatisierungen laufen technisch, im Alltag nutzt sie aber kaum jemand.

Teilnehmerin sortiert Ideen am Whiteboard bei einem KI-Event von Rheingans

Unsere Haltung: erst Sinn und Ablauf, dann das Werkzeug.

Vor jedem Werkzeug steht die Frage nach dem Sinn: Wozu dient dieser Ablauf, und passt er so noch zu der Art, wie ihr in Zukunft arbeiten wollt? Wer einen Ablauf zuerst hinterfragt, dann vereinfacht und danach automatisiert, gewinnt doppelt. Deshalb machen wir sichtbar, wo Arbeit wirklich hakt: Wiederholung, Reibung, Informationsbrüche. Dabei sind wir euer Sparringspartner und geben euch klares, ehrliches Feedback, auch dann, wenn ein Ablauf neu gedacht werden will. Dann priorisieren wir gemeinsam, was sich zu lösen lohnt, und erproben es in kleinen, sicheren Schritten. Was bleibt, ist eine Fähigkeit eurer Organisation: gute Entscheidungen darüber, wo digitale Werkzeuge euch wirklich weiterbringen.

Dazu gehört der Blick auf die Kultur. Viele Organisationen bauen sich ihre eigenen Spielstraßen: Freigaben, Regeln und Dokumentationspflichten, die aus Unsicherheit entstanden sind und genau die Wirkung bremsen, die das Werkzeug bringen soll. Wir machen diese Bremsen sichtbar und besprechbar. So entscheidet ihr bewusst, welche Regeln ihr wirklich braucht, und das Werkzeug kann seine Wirkung entfalten.

Was KI mit Menschen, Führung und Organisation macht

Uns interessiert vor allem, was KI mit den Menschen macht, die damit arbeiten. Deshalb schauen wir, angelehnt an das Rheingans Prinzip, aus vier Blickwinkeln: auf den einzelnen Menschen, die Führung, die Organisation und die Gesellschaft, in der sie arbeitet.

Mensch

Wer mit KI arbeitet, stellt sich neue Fragen: Was kann ich, was gebe ich ab, wofür stehe ich gerade und was ist mein Wert? KI kann Identitätsfragen aufwerfen. Wenn sie besprechbar sind, genauso wie Neugier und Sorge, wächst daraus Sicherheit im Umgang mit KI.

Führung

Führung wird anspruchsvoller und wichtiger. Sie gibt Orientierung, wo Werkzeuge schneller sind als Regeln, schafft und hält Raum zum Ausprobieren und gibt Sicherheit, auch wenn manche Fragen erst mit der Zeit eine Antwort finden.

Organisation

KI verschiebt Abläufe, Rollen und Zuständigkeiten. Wer Verantwortung, Freigaben und Wissen mitdenkt, macht aus schnelleren Einzelschritten ein besseres Ganzes.

Gesellschaft

KI verändert, was als Leistung gilt und welche Fähigkeiten gefragt sind. Organisationen prägen mit, ob Menschen diesen Wandel als Bedrohung erleben oder als etwas, das sie mitgestalten.

Genau darum geht es in unserem Whitepaper „KI und der Mensch“, an dem wir gerade arbeiten. Wer den Zukunftsnewsletter abonniert, bekommt es als Erstes.

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Das Rheingans-Prinzip für digitale Wirksamkeit

Ausrichtung

Wofür setzen wir KI und Automatisierung überhaupt ein?

Motivation

Welche Zusammenarbeit braucht es, damit Fachbereich, Führung und IT gemeinsam gute Entscheidungen treffen?

Befähigung

Was müssen Menschen praktisch können, um die Werkzeuge verantwortungsvoll anzuwenden?

Vier Einstiege, die aufeinander aufbauen

KI- und Digital-Potenzialcheck: sinnvolle Einsatzfelder finden und priorisieren.

Wir sprechen mit Führung, Fachbereichen und IT und schauen uns typische Arbeitsabläufe an. Dabei sammeln wir, wo sich Arbeit wiederholt, wo es reibt und wo Informationen verloren gehen.

Wo es nötig ist, gehen wir tiefer: mit einer Prozessanalyse, einer Verfahrensdokumentation und einer Visualisierung der Abläufe. Daraus leiten wir die Handlungsfelder ab, in denen Automatisierung und KI Menschen Zeit zurückgeben und Wirkung erhöhen. Jedes davon bewerten wir nach Nutzen, Machbarkeit, Risiko und Lernwert. Am Ende habt ihr eine priorisierte Landkarte und eine Empfehlung, womit ihr die ersten Erfahrungen sammelt.

KI-Praxisimpulse: Mitarbeitende an ihren echten Aufgaben befähigen.

In kurzen Lernimpulsen, offenen Sprechstunden und Praxiswerkstätten für einzelne Rollen entwickeln eure Mitarbeitenden kleine Verbesserungen für ihren eigenen Arbeitsalltag und probieren sie sicher aus.

Die Teilnehmenden arbeiten an realen Aufgaben, prüfen die Ergebnisse und halten fest, was sich bewährt. Zwischen den Terminen gibt es Transferaufgaben, und Qualität, Datenschutz und Verantwortung sind immer Teil der Arbeit.

Automatisierungswerkstatt: Abläufe vereinfachen, bevor sie automatisiert werden.

Wir nehmen uns ausgewählte Abläufe gemeinsam mit euch vor: sichtbar machen, unnötige Schritte streichen, Entscheidungspunkte und Zuständigkeiten klären. Erst danach geht es um die Frage, welche technische Unterstützung passt. Beim Einrichten in euren vorhandenen Werkzeugen begleiten wir euer Team, testen die Lösung im kleinen Rahmen, werten Wirkung und Nebenwirkungen aus und übergeben sie dokumentiert.

KI-Transferbegleitung: aus Einzelversuchen eine Fähigkeit der Organisation machen.

Wenn erste Versuche funktionieren, stellt sich die nächste Frage: Wie wird daraus eine Fähigkeit der ganzen Organisation? Dafür schaffen wir mit euch einen gemeinsamen Orientierungsrahmen, klare Rollen und Entscheidungswege und Regeln für die sichere Anwendung. Wir moderieren diesen Weg mit allen Beteiligten, von Fachbereich und IT über Datenschutz bis zum Betriebsrat, und übersetzen zwischen ihnen, bis die Regeln stehen und von allen getragen werden.

Interne Ansprechpersonen tragen das Wissen weiter, und eine Sammlung hält fest, welche Anwendungsfälle sich bewährt haben. Beim Einrichten stehen wir euch als Sparringspartner und Übersetzer zur Seite und springen ein, wo euch gerade Zeit oder Erfahrung fehlt. Woran ihr den Erfolg erkennt, legen wir zu Beginn gemeinsam fest, und die Bestandsaufnahme vom Anfang zeigt, was besser geworden ist. Auf Wunsch begleiten wir euch sechs Monate lang fest: Eine Person aus unserem Team ist vertraglich für euch da, und auch kurze Termine und kleine Fragen klärt ihr direkt und unkompliziert.

Wie wir denken, könnt ihr vorab in unseren Whitepapern nachlesen: Alle Whitepaper im Überblick

Wie das aussieht, wenn es funktioniert

Bei den Stadtwerken Bielefeld haben wir im Rahmen einer Strategietagung das Thema „KI bei den Stadtwerken“ mit Impuls und Sparring begleitet. Darüber hinaus haben wir das verantwortliche Führungsteam bei der Einführung der „KI-Pioniere“ unterstützt, einschließlich eines tragfähigen Storytellings, mit der die Initiative im Unternehmen getragen wird.

Die Idee: Eine Pioniergruppe aus Kolleginnen und Kollegen vieler Bereiche probiert im eigenen Alltag aus, wo KI wirklich hilft: bei Texten, Protokollen, Recherchen und Ideen. Was funktioniert, was überrascht und was man besser lässt, teilt sie mit allen. So entsteht Wissen für die ganze Unternehmensgruppe, als gemeinsamer Lernprozess, in dem auch Sorgen ausgesprochen werden dürfen.

Die Leitsätze dahinter zeigen, worauf es ankommt: KI ergänzt Menschen. Es geht um besser genutzte Zeit und damit um mehr Ressource für Entscheidungen, Qualität und Zusammenarbeit. KI liefert Vorschläge, entscheiden tun Menschen.

Strategietagung „KI bei den Stadtwerken“: Arbeit an der Pinnwand bei den Stadtwerken Bielefeld

Häufige Fragen

Brauchen wir dafür erst eine KI-Strategie?

Was unterscheidet das von einem Prompt-Training?

Wie haltet ihr es mit Datenschutz und Verantwortung?

Seid ihr eine IT-Beratung?

Fangt dort an, wo es sich im Alltag zeigt.

In 30 Minuten klären wir, wo eure Organisation gerade steht, wer für den nächsten Schritt am Tisch sitzen sollte und welcher der vier Einstiege für euch sinnvoll ist.