Veränderungsmanagement

Das Zielbild steht, die Präsentation war gut – und im Arbeitsalltag ändert sich trotzdem nichts.

Veränderung versandet nicht am Konzept, sondern am Montagmorgen

Die meisten Vorhaben scheitern nicht daran, dass niemand weiß, wohin es gehen soll. Sie scheitern daran, dass am Montag nach dem Kick-off dieselben Meetings stattfinden, dieselben Entscheidungen an denselben Stellen hängen bleiben und dieselben Zuständigkeiten gelten wie vorher. Das Zielbild ändert sich, der Alltag nicht.

Wir fangen deshalb von der anderen Seite an: Was genau soll in vier Wochen anders sein – für wen, in welcher Situation? Daraus ergibt sich, wer beteiligt werden muss, welche Rollen und Regeln sich tatsächlich ändern und woran ihr merkt, ob es wirkt. Der Unterschied zur Organisationsentwicklung: Hier gibt es ein konkretes Vorhaben, das nicht versanden soll. Dort arbeiten wir am Zusammenspiel selbst, auch wenn es kein einzelnes Projekt gibt.

Inspiring Journey

Woran es meistens hängt

Das Zielbild ist beschlossen – aber niemand weiß, was es für die eigene Arbeit heißt

Entschieden wurde oben, tragen müssen es die, die nicht gefragt wurden

Nach dem Kick-off passiert monatelang nichts Sichtbares

Führung erklärt die Veränderung, lebt sie aber nicht vor

Was wir konkret tun

Wie das aussieht, wenn es funktioniert

Die Stadt Bochum hatte die elektronische Akte längst beschlossen – und kam jahrelang nicht in die Fläche. Gemeinsam haben wir Rollen geklärt, die Zusammenarbeit von Organisations- und IT-Team neu geordnet und eine Veränderungskommunikation aufgesetzt, die den Namen verdient. Heute arbeitet rund die Hälfte der Verwaltung mit der eAkte; bis Ende 2026 sollen alle Fachbereiche folgen.

Details zur Einführung der eAkte bei der Stadt Bochum