KI in der Praxis: Abend mit Christian Eckert von Volkswagen
Darum geht es
Rund 25 Entscheiderinnen und Entscheider aus OWL bei uns im Crüwell-Haus: Christian Eckert von Volkswagen hat erzählt, wie der Konzern mit KI Prozesse verändert, und einen pragmatischen Einstieg empfohlen.

Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. In Zeiten exponentieller Veränderung geht das schneller, als einem lieb ist. Deshalb haben wir rund 25 Entscheiderinnen und Entscheider aus der Wirtschaft in Ostwestfalen-Lippe zu uns ins Crüwell-Haus eingeladen.
Unser Gast war Christian Eckert aus Wolfsburg. Er ist seit 25 Jahren bei Volkswagen, verantwortet ein Einkaufsbudget von über 2,5 Milliarden Euro und gehört zu den Menschen, die bei VW gerade ernst machen mit KI, mitten in einer Phase, in der der Konzern 20 Prozent Kosten einsparen will.
Einfach anfangen
„Wir haben in Deutschland keine Fehlerkultur gelernt“, sagte Christian. Während andere Länder längst experimentieren, warten viele hier lieber, bis die perfekte Lösung gefunden ist. Sein Rat an die Gäste war erfrischend einfach: Fragt eure Mitarbeitenden, welche Aufgaben sie am meisten hassen, und lasst genau diese Aufgaben von KI erledigen. Das ist der Einstieg, und daraus entstehen Multiplikation und Geschwindigkeit.
KI braucht die passende Organisation
Was uns an dem Abend außerdem beschäftigt hat: KI wirkt dort, wo Organisationen Verantwortung klug verteilen und Lernen zulassen. Es braucht Multiplikatorinnen und Multiplikatoren im Unternehmen, Pioniere, die Prozesse verändern. Am Ende ist das eine Frage von Kultur und Zusammenarbeit.
› Bericht in der Neuen Westfälischen
Danke an Christian und an alle Gäste für einen Abend voller Mut und Ideen!
Für wen
Entscheiderinnen und Entscheider aus der Wirtschaft in Ostwestfalen-Lippe
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